Trio Salicornia
Sept.
20

Trio Salicornia

Musik kennt keine Grenzen – und manchmal entstehen gerade dort die spannendsten Verbindungen, wo musikalische Traditionen aufeinandertreffen. Das Trio Salicornia lädt am Sonntag, den 20. September zu einer solchen Entdeckungsreise ein. Unter dem Titel „Carolan’s Welcome“ verbindet das 2024 in Flensburg und Eckernförde gegründete Ensemble irische und skandinavische Musik mit Werken unserer reichen Kunstmusiktradition.

Katja Kanowski an der Nyckelharpa und mit ihrem ausdrucksvollen Gesang, Gerold Jensen mit Uilleann Pipes, Irish Whistles und Gesang sowie Michael Mages an Orgel und Klavier bringen dabei ganz unterschiedliche musikalische Welten zusammen. Was zunächst nach einer ungewöhnlichen Kombination klingt, erweist sich im Zusammenspiel als erstaunlich selbstverständlich: Traditionelle Melodien und kunstvoll gestaltete Arrangements begegnen einander mit großer Offenheit und lassen immer wieder neue Klangbeziehungen entstehen.

Im Mittelpunkt des Programms steht die Musik des irischen Komponisten und Harfenisten Turlough O’Carolan, dessen Werke bis heute eine besondere Verbindung von irischer Tradition und europäischer Kunstmusik verkörpern. Von diesem Ausgangspunkt aus öffnet sich der musikalische Horizont weit nach Norden. Skandinavische Melodien und irische Tänze, Gesang und Instrumentalmusik, Orgelklang und die charakteristischen Farben von Nyckelharpa und Uilleann Pipes treten miteinander in einen lebendigen Dialog.

Dabei geht es Salicornia nicht um eine museale Bewahrung musikalischer Traditionen. In feinfühligen Arrangements, mit großer stilistischer Beweglichkeit und Raum für improvisatorische Freiheit entstehen Interpretationen, die dem Überlieferten respektvoll begegnen und ihm zugleich eine eigene Gegenwart geben.

So reicht das klangliche Spektrum von zarten, transparenten und beinahe schwebenden Momenten bis zu rhythmisch kraftvollen und temperamentvollen Passagen. Gerade der Wechsel zwischen Intimität und Energie, zwischen fest gefügter musikalischer Form und improvisatorischer Freiheit macht den besonderen Reiz dieses Ensembles aus.
Mit „Carolan’s Welcome“ eröffnet das Trio Salicornia einen musikalischen Raum, in dem Grenzen zwischen Volksmusik und Kunstmusik, zwischen Nord und West, zwischen Tradition und Gegenwart durchlässig werden.

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Vincent Dettenborn Ensemble
Nov.
29

Vincent Dettenborn Ensemble

Der junge Trompeter Vincent Dettenborn zählt zu den herausragenden Nachwuchsmusikern Norddeutschlands. Mit neun Jahren begann er seinen Trompetenunterricht bei Siegfried Schürmann (Philharmonisches Orchester Kiel) und studierte später bei Oliver Christian und Tobias Füller an der Musikhochschule Lübeck.

Mehrfach gewann er erste Bundespreise bei „Jugend musiziert“ und erhielt 2024 den Solistenpreis der WDR Big Band beim Wettbewerb Jugend jazzt. Er ist Mitglied bedeutender Auswahlorchester wie dem Bundesjugend-

orchester und dem LandesJugendJazzorchester Schleswig-Holstein. Neben klassischer Musik widmet er sich intensiv zeitgenössischer Musik und Improvisation. 2023 gründete er mit seiner Schwester Ida Dettenborn (Cello) und Flötistin Lucie Benediktová das preisgekrönte Trio Open Source.

Als Solist spielte er bereits mit dem Lübecker und Kieler Kammerorchester, u. a. Trompetenkonzerte von Hummel und Arutjunjan. Sein Spiel vereint Technik, Reife und

Offenheit – eine vielversprechende Künstlerpersönlichkeit.

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Popp Roß Dohrmann
Juni
28

Popp Roß Dohrmann

Ein außergewöhnliches Kammermusiktrio gastiert im Juni im Bernstorff-Forum: Mit Jens-Uwe Popp (Gitarre), Jochen Roß (Mandoline) und Florian Dohrmann (Kontrabass) treffen drei Musiker aufeinander, die seit vielen Jahren in unterschiedlichsten musikalischen Welten zuhause sind und daraus einen ganz eigenen, unverwechselbaren Ensembleklang entwickelt haben.

Das Trio bewegt sich mit beeindruckender Selbstverständlichkeit zwischen Klassik, Jazz, Folk und Weltmusik. Spanische Klangfarben, impressionistische Miniaturen, barocke Eleganz, improvisatorische Freiheit und folkloristische Energie verbinden sich zu einer Musik, die stilistische Grenzen bewusst überschreitet und gerade daraus ihre besondere Spannung gewinnt. Werke von Debussy oder Granados stehen neben Eigenkompositionen und traditionellen Melodien, die von den drei Musikern mit großer Sensibilität und kammermusikalischer Unmittelbarkeit neu gestaltet werden.

Jeder der drei Künstler bringt dabei seine eigene musikalische Handschrift mit: Jens-Uwe Popp zählt seit vielen Jahren zu den profiliertesten Gitarristen zwischen Klassik und Weltmusik; Jochen Roß begeistert mit einer Mandolinenkunst voller Virtuosität und Ausdruckskraft; Florian Dohrmann ist als Kontrabassist sowohl im Jazz als auch in der klassischen Kammermusik gefragt. Popp und Dohrmann waren zudem prägende Mitglieder des international erfolgreichen David Orlowsky Trios, das mehrfach mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde und weltweit konzertierte.

Im Zusammenspiel entsteht eine Musik von großer klanglicher Transparenz und unmittelbarer emotionaler Wirkung. Mal rhythmisch pulsierend und temperamentvoll, mal beinahe meditativ und von stiller Intensität geprägt, entfaltet das Trio einen unverwechselbaren Ton, der Zuhörerinnen und Zuhörer unmittelbar hineinzieht. Gerade die intime Besetzung mit gezupften Instrumenten sorgt dabei für eine besondere Nähe und Wärme des Klanges. So erklingt Kammermusik in ihrer schönsten Gestalt.

Wer mag, kann sich mit einer Doku über das Ensemble in der ARD-Mediathek schon einmal auf den Abend einstimmen unter https://bit.ly/4nv1SQH

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Caspar Frantz
März
8

Caspar Frantz

Der Pianist Caspar Frantz ist als Solist und Kammermusiker auf internationalen Bühnen präsent. Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu namhaften Orchestern und Festivals sowie zu Partnern wie Sabine Meyer, Antje Weithaas oder dem Vogler-Quartett.

Mit dem Cellisten Julian Arp verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit – ein Duo, das auch dem Publikum in Satrup vertraut ist.

Frantz’ künstlerische Handschrift verbindet die klare strukturelle Sicht auf die Werke mit einem besonderen Gespür für Klangfarben und musikalische Erzählkraft.

Ein Wiedersehen mit einem Künstler, der in Satrup regelmäßig besondere Akzente setzt. In seinem Soloprogramm führt er drei sehr unterschiedliche musikalische Welten mit künstlerischer Präzision und poetischer Konzentration zusammen: barocke Eleganz, expressiv verdichtete Miniaturkunst, klassische Prägnanz und Formvollendung.

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